Medizinische Qualifikation

Bei uns werden Mitglieder mit Medizinischen Qualifikationen gekennzeichnet.

Damit möchten wir nach außen hin zeigen, das diese Spieler Medizinisch ausgebildet sind und im Ernstfall professionell helfen können.

Hier folgen die Ränge als Übersicht.

Sanitätshelfer / Sanitäter

Ab der erworbenen Qualifikation Sanitätshelfer, darf der Spieler Folgendes Abzeichen tragen.

Sanitätshelfer

Sanitätsausbildung San A (Sanitätshelfer)

Sie besteht aus 12 Modulen, die insgesamt einen Zeitumfang und 24 Lerneinheiten zu je 45 umfassen. Hierbei vertiefen die angehenden Sanitätshelfer die Themen des Erste-Hilfe-Kurses sowie den Umgang mit Blutdruckmessgerät, HWS-Stützkragen, Sauerstoff, Beatmungsbeutel und viele Andere. Bereits ab der Sanitätsausbildung San A wird dem Sanitätshelfer ein klar strukturiertes Vorgehen bei der Versorgung ansprechbarer sowie nicht ansprechbarer Patienten vermittelt. Durch Fallbeispiele wird die Theorie in die Praxis umgesetzt. Der Kurs wird durch eine theoretische und praktische Prüfung beendet. Der Erste Hilfe-Lehrgang darf nicht länger als 3 Jahre zurückliegen.

Sanitätsausbildung San B (Sanitäter)

Sie besteht aus 12 Modulen, die insgesamt einen Zeitumfang und 24 Lerneinheiten zu je 45 umfassen. Sie baut auf dem San A Lehrgang auf und vermittelt weiterführendes Wissen für Fortgeschrittene. Der Sanitäter lernt den Umgang mit zahlreichen Rettungsgeräten und die Assistenz bei der rettungsdienstlichen und notärztlichen Patientenversorgung.

Rettungshelfer / Rettungssanitäter

Die nächste Qualifikationsstufe ist der Rettungshelfer / Rettungssanitäter. Dort ist es erlaubt folgenden Patch mit der Zusatzbezeichnung "MEDIC" auf der Ausrüstung anzubringen.

Rettungshelfer

Rettungshelfer

Teil A - Fachlehrgang

Die Ausbildung zum Rettungshelfer ist die erste Ausbildungsstufe im Rettungsdienst und als Einstieg in die Mitarbeit in den Krankentransport und Notfallrettung zu verstehen. Ziel der Ausbildung ist es, dem angehenden Rettungshelfer einen ersten Einblick in den Rettungsdienst zu ermöglichen und ihn als Fahrer für den Krankentransport zu qualifizieren. Die Aufgabe des Rettungshelfers besteht darin, in Zusammenarbeit mit einem Rettungssanitäter, Nichtnotfallpatienten auf dem Weg mit dem Krankentransportwagen (KTW) zum Arzt, ins Krankenhaus oder in eine Spezialklinik zu begleiten.

Teil B - Prüfung

Am Ende der 160-stündigen Ausbildung findet eine staatliche Prüfung statt, welche aus der Abarbeitung eines Fallbeispiel und einer 60-minütigen schriftlichen Prüfung besteht. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn beide Prüfungsteile mit mindestens "ausreichend" bewertet wurden.

Teil C - Praktikum

Durch das Absolvieren eines 80-stündigen Praktikums auf einer Lehrrettungswache, erhält der angehende Rettungshelfer Einblicke in den Rettungsdienst und erste Erfahrung im Umgang mit Patienten. Die nötigen Handlungskompetenzen zum Assistieren der Maßnahmen des Rettungsfachpersonals und des Notarztes werden ihm ebenfalls in diesem Praktikum vermittelt.

Teil D - Zeugnis

Im Anschluss an die jeweils erfolgreich absolvierte schulische und praktische Ausbildung, erhält der Schüler auf Antrag bei der Gesundheitsbehörde das Rettungshelfer-Prüfungszeugnis und darf fortan als solcher eingesetzt werden.

Rettungssanitäter

Teil A- Theoretische Ausbildung (160 Stunden / 4 Wochen)

Während der schulischen Grundausbildung wird den Schülern das nötige Basiswissen vermittelt, um medizinische und rettungsdienstliche Abläufe zu verstehen und daraufhin fachgerecht Patienten betreuen zu können. Insbesondere für Notfallsituationen erlangen die Schüler dabei die nötigen Handlungskompetenzen. Die Ausbildung orientiert sich eng an gültigen Leitlinien sowohl der Patientenversorgung wie auch einer erwachsenen gerechten Unterrichtsgestaltung. 

Teil B - Klinische Ausbildung

Der angehende Rettungssanitäter wird in den vier Wochen des Krankenhauspraktikums in den folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Notaufnahme / Ambulanz
  • Anästhesie
  • Intensivstation

Die Schüler erhalten für die praktischen Teile der Ausbildung ein Berichtsheft mit Vorgaben der Ausbildung. So ist sichergestellt, dass alle notwendigen zu vermittelnden Kenntnisse auch erlangt werden.

Teil C - Ausbildung im Rettungsdienst

Während dieses vierwöchigen Praktikums erhält der Schüler nun die Möglichkeit, das in der Schule und der Klinik erlernte Wissen bei der Beobachtung und Unterstützung der realen Patientenversorgung zu beobachten und zu vertiefen. Die Lehrrettungswachen halten Lehrrettungsassistenten vor, die diese Lernprozesse begleiten und festigen.

Teil D - Prüfungslehrgang

Während eines einwöchigen Prüfungslehrgangs wird das in der bisherigen Ausbildung erlernte Wissen schriftlich, praktisch sowie mündlich vor einem staatlichen Prüfungsausschuss unter Vorsitz des Gesundheitsamtes abgeprüft.

Rettungsassistent / Notfallsanitäter

Die Höchste Qualifikationsstufe bei uns im Team ist der Rettungsassistent oder Notfallsanitäter, er trägt folgende Rangabzeichen und die Zusatzbezeichnung "PARAMEDIC".

Rettungsassistent

Rettungsassistent

Die zweijährige Ausbildung war durch das Rettungsassistentengesetz vom 10. Juli 1989 geregelt, welches zum 31. Dezember 2014 außer Kraft trat. Der neue Beginn einer Ausbildung war noch bis zu diesem Datum möglich; bereits begonnene können aber nach bisherigem Recht fortgesetzt werden.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten gliedert sich in zwei Teile, die in Vollzeit oder Teilzeit abgeleistet werden kann: Der Lehrgang besteht aus mindestens 1.200 Stunden (in Vollzeitform: 12 Monate) und beinhaltet die Vermittlung von Theorie an einer staatlich anerkannten Rettungsassistentenschule sowie ein Praktikum in verschiedenen Abteilungen einer Klinik. Dieser Teil der Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung, welche meistens aus einem praktischen (dieser Teil konnte z. B. wie folgt gegliedert sein: Herz-Lungen-Wiederbelebung, internistisch, chirurgisch), einem theoretischen und einem schriftlichen Teil bestehen. Die Prüfung wird unter Aufsicht der zuständigen Behörde (z. B. Gesundheitsamt) durchgeführt. Unter anderem haben Rettungssanitäter und examiniertes Krankenpflegepersonal, Sanitätsunteroffiziere der Bundeswehr sowie Sanitätsbeamte der Polizei und Bundespolizei die Möglichkeit, sich einen Teil ihrer bisherigen Ausbildung anrechnen zu lassen.

Die an den Lehrgang und die staatliche Prüfung anschließende praktische Tätigkeit umfasst mindestens 1.600 Stunden (in Vollzeitform: 12 Monate), diese muss der Schüler auf einer Lehrrettungswache verbringen. Dort werden die praktischen Fähigkeiten unter Aufsicht einer Rettungsassistentin oder eines Rettungsassistenten (in der Regel mit einer pädagogischen Zusatzqualifikation als Lehr-Rettungsassistent bzw. Praxisanleiter) vertieft. Rettungssanitäter können sich Teile ihrer bisherigen rettungsdienstlichen Tätigkeit anrechnen lassen. Der praktische Teil endet mit einem sogenannten „Abschlussgespräch“, bei dem der Auszubildende noch einmal auf seine Eignung für diesen Beruf geprüft wird. Erst danach erhält der Auszubildende von der zuständigen Behörde desjenigen Bundeslandes, in dem der theoretische Teil der Ausbildung abgeschlossen wurde (in der Regel, sofern vorhanden, beim jeweiligen Regierungspräsidium) auf Antrag die Urkunde über die „Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Rettungsassistent/-in“.

Darüber hinaus gab es als Insellösung auch eine dreijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten. Der Rettungsassistenten-Azubi war hierbei fest bei einer Rettungsdienstorganisation angestellt, erhielt eine Ausbildungsvergütung, Lehrmaterialien und Dienstkleidung gestellt und erlangte neben der Ausbildung zum Rettungsassistenten noch Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel die als MPG-Beauftragter oder die Aufstockung des Führerscheins der Klasse B zur Klasse C1 (eine Vielzahl der Rettungsdienstfahrzeuge überschreiten die 3,5-Tonnen-Grenze, welche die Klasse B abdeckt). Da dies Initiativen einzelner Dienststellen und Rettungsdienstschulen waren, oblag ihnen auch der organisatorische Ablauf und die Zusatzqualifikationen. Es handelte sich dabei jedoch keinesfalls um eine Erweiterung der Rettungsassistenten-Ausbildung an sich: Grundlage für die Ausbildungsinhalte blieb das Rettungsassistentengesetz (RettAssG) bzw. dessen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Eine oft geforderte, erweiterte Handlungskompetenz mit entsprechender rechtlicher Absicherung folgte daraus nicht.

Die Voraussetzungen für den Beginn einer Ausbildung waren die gesundheitliche Eignung, Vollendung des 18. Lebensjahres und ein Hauptschulabschluss, eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Häufig wurde jedoch die Mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss plus abgeschlossene Berufsausbildung verlangt. Des Weiteren wurde ein Führungszeugnis der Belegart N (für private) eingefordert.

Notfallsanitäter

Der Beruf des Notfallsanitäters (in Deutschland in der Regel NotSan abgekürzt) hat den bisherigen Rettungsassistenten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst abgelöst und gehört zu den Gesundheitsfachberufen. Um der medizinischen Entwicklung im Rettungsdienst auch in der Ausbildung Rechnung zu tragen, unterscheidet sich die Ausbildung zum Notfallsanitäter dahingehend, dass sie von der bisherigen Ausbildung zum Beruf des Rettungsassistenten von zwei auf drei Jahre verlängert wurde. Das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und die aufgrund dieses Gesetzes erlassene Ausbildungs- und Prüfungsverordnung[2] sind am 1. Januar 2014 in Kraft getreten.[3] Das bisherige Rettungsassistentengesetz trat am 31. Dezember 2014 außer Kraft, um eine einjährige Übergangsphase bei der Ausbildung zu ermöglichen.

Als Zugangsvoraussetzung muss mindestens ein mittlerer schulischer Bildungsabschluss vorgewiesen werden. Hauptschüler müssen zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert haben (§ 8 Nr. 2 NotSanG).

Als neues Ausbildungsziel gilt, dass entsprechend dem allgemein anerkannten Stand rettungsdienstlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung und teamorientierten Mitwirkung insbesondere bei der notfallmedizinischen Versorgung und dem Transport von Patientinnen und Patienten vermittelt werden sollen (§ 4 Abs. 1 Satz 1 NotSanG).

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert unabhängig vom Zeitpunkt der staatlichen Prüfung in Vollzeitform drei Jahre, in Teilzeitform höchstens fünf Jahre. Sie besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Der theoretische und praktische Unterricht wird in staatlich anerkannten Schulen durchgeführt. In den Ländern, in denen die Ausbildung nach diesem Gesetz dem Schulrecht unterliegt, wird die Genehmigung zur Durchführung der Ausbildung den Schulen nach dem Schulrecht der Länder und nach Maßgabe von § 6 NotSanG erteilt. Die praktische Ausbildung wird an einer genehmigten Lehrrettungswache und an geeigneten Krankenhäusern durchgeführt. Die Gesamtverantwortung für die Organisation und Koordination des theoretischen und praktischen Unterrichts und der praktischen Ausbildung entsprechend dem Ausbildungsziel trägt die Schule. Die Schule unterstützt die praktische Ausbildung durch Praxisbegleitung.

Folgende Punkte sind als Ausbildungsziele im Notfallsanitätergesetz niedergeschrieben:

  • 1. die folgenden Aufgaben eigenverantwortlich auszuführen:
    • a) Feststellen und Erfassen der Lage am Einsatzort und unverzügliche Einleitung notwendiger allgemeiner Maßnahmen zur Gefahrenabwehr,
    • b) Beurteilen des Gesundheitszustandes von erkrankten und verletzten Personen, insbesondere Erkennen einer vitalen Bedrohung, Entscheiden über die Notwendigkeit, eine Notärztin oder einen Notarzt, weiteres Personal, weitere Rettungsmittel oder sonstige ärztliche Hilfe nachzufordern, sowie Umsetzen der erforderlichen Maßnahmen,
    • c) Durchführen medizinischer Maßnahmen der Erstversorgung bei Patienten im Notfalleinsatz und dabei Anwenden von in der Ausbildung erlernten und beherrschten, auch invasiven Maßnahmen, um einer Verschlechterung der Situation der Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung vorzubeugen, wenn ein lebensgefährlicher Zustand vorliegt oder wesentliche Folgeschäden zu erwarten sind,
    • d) angemessenes Umgehen mit Menschen in Notfall- und Krisensituationen,
    • e) Herstellen und Sichern der Transportfähigkeit der Patienten im Notfalleinsatz,
    • f) Auswählen des geeigneten Transportzielortes sowie Überwachen des medizinischen Zustandes der Patienten und seiner Entwicklung während des Transports,
    • g) sachgerechtes Übergeben der Patienten in die ärztliche Weiterbehandlung einschließlich Beschreiben und Dokumentieren ihres medizinischen Zustandes und seiner Entwicklung,
    • h) Kommunizieren mit am Einsatz beteiligten oder zu beteiligenden Personen, Institutionen oder Behörden,
    • i) Durchführen von qualitätssichernden und organisatorischen Maßnahmen im Rettungsdienst sowie Dokumentieren der angewendeten notfallmedizinischen und einsatztaktischen Maßnahmen und
    • j) Sicherstellen der Einsatz- und Betriebsfähigkeit der Rettungsmittel einschließlich Beachten sowie Einhalten der Hygienevorschriften und rechtlichen Arbeits- und Unfallschutzvorschriften;
  • 2. die folgenden Aufgaben im Rahmen der Mitwirkung auszuführen:
    • a) Assistieren bei der ärztlichen Notfall- und Akutversorgung von Patienten im Notfalleinsatz,
    • b) eigenständiges Durchführen ärztlich veranlasster Maßnahmen bei Patienten im Notfalleinsatz und
    • c) eigenständiges Durchführen von heilkundlichen Maßnahmen, die vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst oder entsprechend verantwortlichen Ärzten bei bestimmten notfallmedizinischen Zustandsbildern und -situationen standardmäßig vorgegeben, überprüft und verantwortet werden;
  • 3. mit anderen Berufsgruppen und Menschen am Einsatzort, beim Transport und bei der Übergabe unter angemessener Berücksichtigung der Gesamtlage vom individual-medizinischen Einzelfall bis zum Großschadens- und Katastrophenfall patientenorientiert zusammenzuarbeiten.

Die praktische Ausbildung findet zum einen in einer staatlich anerkannten Lehrrettungswache im Umfang von 1960 Stunden und zum anderen in einem geeigneten Krankenhaus im Umfang von 720 Stunden statt. Sie umfasst im Einzelnen:

  • Rettungswache
    • Dienst an einer Rettungswache
    • Durchführung und Organisation von Krankentransporten
    • Durchführung und Organisation von Einsätzen in der Notfallrettung
  • Krankenhaus
    • Pflegeabteilung
    • Interdisziplinäre Notfallaufnahme
    • Anästhesie- und OP-Abteilung
    • Intensivmedizinische Abteilung
    • Geburtshilfliche, pädiatrische oder kinderchirurgische Fachabteilung/Intensivstation oder Station mit entsprechenden Patienten
    • Psychiatrische, gerontopsychiatrische oder gerontologische Fachabteilung

Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die einen schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil umfasst. Die Prüfung ist an der Schule abzulegen, bei der die Ausbildung abgeschlossen wird.

 

Quellen der Qualifikationsbeschreibungen :

https://de.wikipedia.org/wiki/Notfallsanit%C3%A4ter

https://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsassistent

http://www.resquality.de/rettungsdienst-ausbildung/rettungshelfer-ausbildung.html?gclid=CKCv9Z_3r9ECFVAQ0wodQmAIBQ

http://www.resquality.de/rettungsdienst-ausbildung/rettungssanitaeter-ausbildung.html

https://www.dlrg.de/lernen/qualifizierungen/sanitaetswesen/kursinhalte-san-a-und-san-b.html